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    <title>Sehpferd - Ein sinniges Meinungsmagazin (Artikel mit Tag kommunikation)</title>
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    <description>unbequemes über presse, politik und wissenschaft</description>
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    <pubDate>Fri, 10 Apr 2026 15:43:45 GMT</pubDate>

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    <title>RSS: Sehpferd - Ein sinniges Meinungsmagazin - unbequemes über presse, politik und wissenschaft</title>
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    <title>Du suchst ein „passendes“ Kommunikationsseminar?</title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2173-Du-suchst-ein-passendes-Kommunikationsseminar.html</link>
            <category>anders denken</category>
            <category>hören, sehen, wissen</category>
            <category>sehpferd</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd)</author>
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    Wenn du ein Internet-Enthusiast bist, dann wirst du vielleicht nach Empfehlungen suchen oder „Bestenlisten“ befragen. Tatsächlich existieren solche Listen, aber sie sind nicht wirklich aussagefähig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will versuchen, in 10 Punkten etwas Licht in das Dunkel zu bringen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Am neutralsten sind Methoden, die &lt;em&gt;„Grundlagen der Kommunikation“&lt;/em&gt; vermitteln. Die meisten von ihnen arbeiten mit einfachen, universell verwendbaren Modellen. Typisch für solche Seminare ist, dass sie sich nicht ausdrücklich auf ein Verfahren oder einen Begründer berufen. &lt;br /&gt;
2.	In Deutschland, Österreich und der Schweiz wird oft der Name „Schulz von Thun“ genannt - dem Schöpfer des Vier-Ohren-Modells und des Kommunikationsquadrats. Sein Modell ist ebenso vielseitig wie praxisnah und kann auf die Bedürfnisse vieler Zielgruppen angepasst werden.&lt;br /&gt;
3.	Wenn sich ein Anbieter auf Paul Watzlawick beruft, sollte er stets erläutern, was sein Konzept noch beinhaltet – außer den „Axiomen“ von Watzlawick. Denn das, was im „Menschliche Kommunikation“ theoretisch ausgezeichnet begründet wurde, muss erst in die Schulungspraxis umgeformt werden. &lt;br /&gt;
4.	Einige Seminare sind auf ganz bestimmte Berufsgruppen zugeschnitten. Das ist mit vielen Methoden möglich, wenn sie entsprechend angepasst werden. So kann ein Seminar für Verkäufer den gleichen Wurzeln entspringen wie ein Seminar für Personalchefs. &lt;br /&gt;
5.	In Deutschland sind Seminare zur Konfliktbewältigung sehr beliebt. Sie sind für Personen geeignet, die beruflich oder privat häufig in Konflikte eingebunden sind und diese gern lösen würden. &lt;br /&gt;
6.	Wenn deine örtliche Volkshochschule einen Kommunikationskurs anbietet, ist dieser häufig einfacher gestaltet als kommerzielle Seminare. Die meisten dieser Kurse eignen sich jedoch hervorragend als „Einstieg“.&lt;br /&gt;
7.	&lt;em&gt;Vorsicht&lt;/em&gt; ist immer dann geboten, wenn ein Kommunikationslehrgang &lt;em&gt;marktschreierisch angeboten wird&lt;/em&gt; oder wenn er mit großen Versprechungen verbunden wird. &lt;br /&gt;
8.	Machen Verfahren beruhen auf einem &lt;em&gt;Menschenbild&lt;/em&gt;, das inzwischen als „unvollständig“ angesehen wird oder auf Annahmen aufbaut, die inzwischen als „nicht mehr begründet“ angesehen werden. &lt;br /&gt;
9.	Änderungen beim menschlichen kommunizieren können Verhaltensänderungen bewirken. Wer dies will, benötigt mehr als einen Kommunikationskurs – nämlich einen Plan für diese Veränderungen. &lt;br /&gt;
10.	Immer mehr Menschen lassen sich unter dem Einfluss von maschineller Kommunikation (KI) dazu verleiten, auf verbale Verführungen hereinzufallen. Noch ist nicht bekannt, wer Seminare zum Schutz gegen solche Übergriffe anbietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer sich „nur informieren“ will, dem empfehle ich außer meinem Blog „&lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/122-Inhaltsverzeichnis-Kommunikation.html&quot;&gt;Realfeelingspro&lt;/a&gt;“ vor allem die Online-Darstellung verschiedener Methoden durch die &lt;a href=&quot;https://www.uni-giessen.de/de/org/admin/dez/c/personalentwicklung/weitere-angebote/dat/dat_jg_bar/gz_bar&quot;&gt;Universität Gießen&lt;/a&gt; oder das Büchlein: MiniMax-Interventionen, Verlag Carl-Auer, Heidelberg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du eine Übersicht über verschiedenartige Angebote suchst, wirst du bei &lt;a href=&quot;https://www.semigator.de/seminare/kommunikation.html&quot;&gt;Semigator&lt;/a&gt;  fündig.   
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    <pubDate>Fri, 10 Apr 2026 09:33:00 +0000</pubDate>
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    <category>10 hinweise</category>
<category>empfehlungen</category>
<category>kommunikation</category>
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<category>tendenzen</category>

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    <title>Schakale, Giraffen und Kommunikation</title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2171-Schakale,-Giraffen-und-Kommunikation.html</link>
            <category>anders denken</category>
            <category>schreiben und bloggen</category>
            <category>wissenschaftskritik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:811 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;844&quot;  src=&quot;https://sehpferd.de/uploads/giraffe.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Sie hat ein sprechendes Gesicht - die Giraffe&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Die Begriffe &lt;em&gt;„Wolfsprache“ &lt;/em&gt;und &lt;em&gt;„Giraffensprache“&lt;/em&gt; entstammend den Büchern, Schriften und realen Demonstrationen von M. Rosenberg. Einer Legende nach soll er die Giraffe als Symbol gewählt haben, weil sie das größte Herz aller landlebenden Wirbeltiere hat. Die Sprache „echter Giraffen“ ist allerdings leicht eingeschränkt, weil sie keine Stimmbänder besitzen. Doch das „große Herz“ und die Betrachtungsweise aus „großer Höhe“ mit viel Überblick haben sie zum Symbol für eine Kommunikation des „Empfindens, Zuhörens und Verstehens“ gemacht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Sprache der Schakale &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Erzählung soll Rosenberg lange Zeit ein Symbol für die „gegenteilige Sprache“ gesucht haben. Er fand den Begriff „Schakalsprache“ besonders treffend. Von Rosenbergs Anhängern wird sie teilweise als „Sprache, die wir nicht gerne hören“ bezeichnet, dann wieder als „Sprache der Schuld und Schande.“ Manchmal ist auch die „Alltagssprache“ schlechthin gemeint. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Sprache der Schakale - in Deutschland die &quot;Wolfssprache&quot; &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland sagt man „Wolfssprache“ dazu. Der Wolf ist uns allen schließlich aus den vielen Märchen bekannt, in denen er „das Böse“ schlechthin darstellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob es sinnvoll, ist, die Verkörperung des Bösen im Märchen für Kinder oder Heranwachsende zu nutzen, um „das Gute“ zu unterstützen? Darüber mögen andere streiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Forderungen mit  Gefühlen und Bedürfnissen begründen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Erwachsene gilt jedenfalls, dass wir nicht den Wolf im Märchen im Sinn haben, wenn wir Forderungen an andere Menschen stellen. Wir sollten uns besser fragen, ob es sich lohnt „Kreide zu fressen“ und unsere Anforderungen hinter unseren „Gefühlen und Bedürfnissen“ zu verstecken. Manche Forderung wird schon dadurch verständlicher, dass sie ausführlich erläutert wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn jemand etwas fordert, dann sollte er oder sie klar sagen, aus welchen Gründen er die Forderung stellt. Es wäre meiner Meinung nach unredlich, sie mit eigenen Gefühlen zu dekorieren oder eigene Bedürfnisse vorzuschieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alles sollte niemanden daran hindern, Gefühle zu äußern, Bedürfnisse anzumelden oder andere zu bitten, etwas zu tun oder zu unterlassen. &lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 30 Mar 2026 09:49:00 +0000</pubDate>
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    <category>giraffen</category>
<category>kommunikation</category>
<category>schakale</category>
<category>wölfe</category>

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    <title>Manipulation manipulieren - die Abwertung eines Wortes</title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2170-Manipulation-manipulieren-die-Abwertung-eines-Wortes.html</link>
            <category>anders denken</category>
            <category>sehpferd</category>
            <category>tacheles - zur sache</category>
            <category>wissenschaftskritik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    Das Wort „Manipulation“ wird heute sehr geschickt manipuliert, um seine eigentliche Bedeutung zu verfälschen, nämlich einen „Kunstgriff“ anzuwenden. Vor etwa 150 Jahren war der Begriff  „Manipulation“ nur wenigen bekannt. Meyers weitverbreitetes Lexikon sagte damals aus: &lt;blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Manipulation (lat.), kunstgerechte Handhabung, jede Verrichtung mit der Hand, wozu Geschicklichkeit notwendig ist; auch allgemein so viel wie Verfahren, Geschäftskniff; manipulieren, Manipulationen vornehmen. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Manipulation als psychologischer Begriff seit 1864? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den USA wurde der Begriff erstmals 1864 im Sinne von „Meinungsbeeinflussung“ verwendet, wobei es allerdings um eine juristische Auseinandersetzung ging (2). Wann die Psychologie das Wort aufgriff, ist nicht ganz sicher. Populär wurde das Wort immer nur, wenn es in einem abwertenden Sinn (3) gebraucht wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit vielen Jahren schon betont der Volksmund (nahezu gleichlautend mit der im Internet gebräuchlichen Definition) den „negativen“ Charakter des Wortes, etwa so (4):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;(Manipulation ist ein) „undurchschaubares, geschicktes Vorgehen, mit dem sich jemand einen Vorteil verschafft.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Das klingt möglicherweise noch relativ neutral, doch es kann sehr schnell umgewertet werden in (5):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Manipulation bezeichnet die Möglichkeit, Menschen aus egoistischen Gründen zu kontrollieren oder zu täuschen, wie zum Beispiel … jemanden dazu zu manipulieren, etwas gegen seine Interessen zu tun“.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Eine der Fragen, die hier zu stellen wäre (aber selten gestellt wird): Ist die Definition eigentlich aus psychologischer Sicht verbindlich? Oder ist diese Bedeutung eine etwas flapsige Interpretation einzelner Psychologen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Antwort gibt uns der Dorsch (6):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;(Manipulation … (bedeutet) Handhabung. (Es ist) unscharfer Begriff für verschiedene Formen der Einflussnahme (Steuerung, Ausrichtung, Ausnützung). Der Begriff wird u. a. im Bereich der Werbung, der Politik, der Pädagogik und bei Massenmedien zur Kennzeichnung des Ausgeliefertseins … (verwendet). &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Was aber bedeutet das Wort in der Kommunikation? Bedeutet es, dass jeder, der manipuliert, als „Bösewicht“ bezeichnet werden sollte, falls er versucht, jemanden zu beeinflussen? Ist „Manipulation“ gar kontraproduktiv oder gehört sie zur “schwarzen Rhetorik“? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Meilensteine der Veränderung: Kommunikation, Verhalten und Manipulation&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gehe gerne zurück zu Paul Watzlawick, wenn davon die Rede ist. Bekanntermaßen beruht die gesamte psychologische Theorie der „Menschlichen Kommunikation“ auf seinem gleichnamigen Werk. Das erste Merkmal dieser Lehre nennt er „die Unmöglichkeit, nicht zu kommunizieren“. Da Kommunikation im weiteren Text mit „Verhalten“ gleichgesetzt wird, gilt auch, dass wir Menschen uns nicht „nicht verhalten“ können (Deutsche Ausgabe, Seite 58) (7). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch wie weiter? Wenn Kommunikation irgendetwas bewirken soll, dann kommen wir nicht ohne einen Kunstgriff aus: Wir versuchen, andere zu erreichen und zu beeinflussen. Indem wir das tun, manipulieren wir sie ohne jeden Zweifel, es sei denn, die beiden vorausgeschickten Aussagen seien falsch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Zuweisungen von &quot;gut&quot; und &quot;schlecht&quot;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um es klar und deutlich zu sagen: Mit Attributen wie „gute und schlechte“ oder „schwarze und weiße“ Kommunikation bringen wir Bewertungen in einen dynamischen Prozess ein. Wenn wir also sagen: „Wir Kommunizieren in einer Weise, in der wir aus Respekt voreinander nicht bewerten, dann bewerten wir das Bewerten negativ.“ (8) Dabei besteht gar kein Anlass, mit solchen Dualismen zu arbeiten. Kommunikation kennt Skalen, Farben und Toleranzen, wie alles, was Menschen hervorbringen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir „Manipulation“ als einen Kunstgriff betrachten würden und nicht als „böswilligen Eingriff“, dann wären wir einen Schritt weiter zum besseren Verständnis. Ich wünsche mir sehr, dass mehr Menschen so denken würden. Zugleich wünsche ich mir, dass mehr Menschen lernen, sich vor wirklich gefährlichen Eingriffen in ihre Kommunikation zu schützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(&lt;em&gt;1) &lt;a href=&quot;https://www.retrobibliothek.de/retrobib/seite.html?id=110890&quot;&gt;Retrobibliothek (Meiers)&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
(2) Historisches Dokument auf: &lt;a href=&quot;https://cwnc.omeka.chass.ncsu.edu/items/show/957&quot;&gt;nscu.edu&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
(3) In dieser Quelle (&lt;a href=&quot;https://www.dwds.de/r/?corpus=dwdsxl&amp;q=Manipulation&quot;&gt;dwds&lt;/a&gt;) befinden sich viele Beispiele dazu.&lt;br /&gt;
(4) &lt;a href=&quot;https://www.duden.de/rechtschreibung/Manipulation&quot;&gt;Duden online. &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
(5) Bearbeitete Bewertung durch eine KI. &lt;br /&gt;
(6) &lt;a href=&quot;https://dorsch.hogrefe.com/stichwort/manipulation&quot;&gt;Dorsch&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
(7) Menschliche Kommunikation, New York 1967, Bern 1969, Deutsche Ausgabe (13., unveränderte Auflage)&lt;br /&gt;
(8) Es ist sicherlich möglich, dies spielerisch zu verwirklichen, aber dann sind der Kommunikation willkürlich Grenzen gesetzt. &lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 27 Mar 2026 14:07:00 +0000</pubDate>
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    <category>kommunikation</category>
<category>leben</category>
<category>manipulation</category>
<category>psychologiekritik</category>
<category>vorurteile</category>

</item>
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    <title>Brauchen wir neue Wege und Modelle in der Kommunikation? </title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2168-Brauchen-wir-neue-Wege-und-Modelle-in-der-Kommunikation.html</link>
            <category>anders denken</category>
            <category>KI/AI - Künstliche Intelligenz </category>
            <category>verborgenes wissen </category>
            <category>wissenschaftskritik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    Die Modelle, die von Kommunikationstrainern verwendet werden, richten sich überwiegend, wenn nicht gar ausschließlich, an Personen, die &lt;em&gt;Dialoge führen&lt;/em&gt;. Zumeist gehen Lehrende wie auch Lernende davon aus, etwas über die Kommunikation von Angesicht zu Angesicht zu erfahren. Damit sind Dialoge gemeint, die zwischen „körperlich anwesenden Personen“ stattfinden, die „miteinander Augenkontakt aufnehmen können.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Nicht bei alle Kommunikationsformen sind beide anwesend&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kritik an den heutigen Kommunikationsmodellen richtet sich in vielen Fällen daran, dass sie nicht für „moderne“ Internetkommunikation geeignet sind. Als Begründung wird angegeben, dass die Dialoge „oft asynchron, multimodal und durch Technologie“ ausgeführt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu wäre zu sagen, dass Kommunikationsseminare nicht für die zeitversetzte Übertragung von Informationen geschaffen wurden. In Trainings gehen wir immer von Dialogen in „Echtzeit“ aus, unabhängig davon, ob wir ein Gespräch mit Augenkontakt führen oder ein Telefongespräch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Als Beispiel: Früher gab es Telegramme, Luftpostbriefe und gewöhnliche Briefsendungen. Man konnte auf gleichen Wegen nur „zeitversetzt“ auf sie antworten, und das war absolut normal - auch bei Telexen oder Telefaxen. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andererseits ist die Frage, ob zwei Nachrichten, die im Internet zwischen einem Sender und einem Empfänger ausgetauscht werden, überhaupt irgendeinen Bezug aufeinander haben. Geschieht dies, so ist es zwar formal auch eine Kommunikation, aber kein Dialog mehr. Bestenfalls könnte man sagen:&lt;em&gt; „Keine Antwort ist auch eine Antwort.“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die &quot;neue Kommunikation&quot; und der Helpdesk &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verkäufer, insbesondere Innendienst-Mitarbeiter, die am Telefon verkaufen, profitieren ganz selbstverständlich von der Teilnahme an Kommunikationsseminaren. Diese Schulungen haben aber andere Inhalte als „gewöhnliche“ Kurse in Kommunikation. Ähnliches gilt für Mitarbeiter am Helpdesk, die einer deutlich höheren Belastung ausgesetzt sind, weil die Anrufer unter Stress stehen und nicht immer freundlich und zuvorkommend sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Mensch und Automat am Telefon  &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der wesentlichen Fragen ist bereits heute, ob sich „am anderen Ende“ eine Person oder ein Automat befindet. Nehmen wir als Beispiel mal einen Helpdesk 2026. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kann … &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	… von einer fachkundigen Person geführt wird, die selber in der Lage ist, zutreffende Antworten zu geben.&lt;br /&gt;
2.	… oder selbst noch ausreichend kompetent sein und bei weiteren Fragen auf ein Team zurückgreifen, das möglichst unmittelbar befragt werden kann.&lt;br /&gt;
3.	… oder selbst kaum noch kompetent sein, aber auf eine Datenbank mit „typischen“ Problemfällen zurückgreifen.&lt;br /&gt;
4.	… ein Automat sein, der Fragen aufnehmen, klären und bearbeiten sowie schließlich in Antworten umwandeln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Beispiel mag zeigen, wohin die Zukunft führt: zu einer möglichst gleichbleibend freundlichen Automaten-Stimme, die wie ein Mensch klingt und „unendliche Geduld“ simuliert. Wenn ein solcher Automat auch noch die Fragekunst beherrscht und die richtigen Lösungen in klaren, einfachen Worten findet, ist er zumindest für die meisten Fälle gut gerüstet. Menschen im „Hintergrund“ werden immer noch gebraucht. Denn wenn die kommunizierende KI uns nicht versteht, „sagt“ sie oftmals: „Warten Sie bitte einen Moment, ich verbinde sie jetzt mit einem Fachberater“.  
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 25 Mar 2026 16:31:00 +0000</pubDate>
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</item>
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    <title>Die vollständige Übereinstimmung</title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2165-Die-vollstaendige-UEbereinstimmung.html</link>
            <category>wissenschaftskritik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    Ich hörte dieser Tage von einer Behauptung,  dier einigen anderen Aussagen im Internet ähnelt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Eine vollständige Übereinstimmung in der Kommunikation bedeutet, dass das „Gesagte“, der „Tonfall“ und die „Körpersprache“ sowie die innere Haltung von Sender und Empfänger perfekt übereinstimmen und indem keinerlei Zweifel oder Widersprüche mehr bestehen. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Eine perfekte Übereinstimmung, auch in der „inneren Haltung“? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß nicht, aus welcher Denkrichtung solche Behauptungen stammen. Allerdings bin ich der festen Überzeugung, dass die Beweise für solche kühnen Thesen niemals erbracht werden konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 18 Mar 2026 17:02:00 +0000</pubDate>
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    <category>innere haltung</category>
<category>kommunikation</category>
<category>perfekt</category>
<category>psychologie</category>

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    <title>Das Projekt „Kommunikation“ nimmt Form an </title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2164-Das-Projekt-Kommunikation-nimmt-Form-an.html</link>
            <category>anders denken</category>
            <category>schreiben und bloggen</category>
            <category>wissenschaftskritik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    Ich habe mich entschlossen, meine Gedanken zur menschlichen Kommunikation“ erst einmal auf „Realfeelings“ zu veröffentlichen. Für mich ist dieses Blog sehr hilfreich, weil es bereits seit langer Zeit meine Gedanken zu „menschlichen Gefühlen“ enthält. Kurz gesagt ist es der Versuch, Gefühle vom Ballast psychologisch-philosophischer Fragen zu befreien und neue Fragen zu stellen, die sich eher durch Naturwissenschaften beantworten lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der menschlichen Kommunikation setzte ich dort an, wo die Theorie ihre Faszination verliert: in der Praxis. Gleichwohl nenne ich die historischen Wurzeln der Kommunikationstheorie, benenne aber auch ihre Schwächen, sie in den Alltag umzusetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer es lesen mag: Hier ist der &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/categories/8-Kommunikation-2026&quot;&gt;Schlüssel zu der vorläufigen Version&lt;/a&gt;, die noch aus lauter Einzelartikeln besteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was noch fehlt, sind einige Kurzbeiträge in einfacher Sprache. Ich arbeite daran. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer mag, soll sie bitte beurteilen, kritisieren oder meinetwegen auch verreißen. Wer sie gut findet, kann es einfach in die Welt des Internets hinausposaunen. Wer sie nicht mag, könnte dies vorzugsweise mir sagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin gespannt ...&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 17 Mar 2026 11:28:00 +0000</pubDate>
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    <category>erkenntnisse</category>
<category>gespräche</category>
<category>kommunikation</category>
<category>neu</category>
<category>praxis</category>
<category>theorie</category>

</item>
<item>
    <title>Schräge Gedanken am Freitag - heute: Authentizität</title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2163-Schraege-Gedanken-am-Freitag-heute-Authentizitaet.html</link>
            <category>anders denken</category>
            <category>wissenschaftskritik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    Ich arbeite weiterhin am Thema „Kommunikation 2026“. In meinem Kopf mischen sich Gedankensplitter aus einer Dating-Sendung wie „peinliche Gesprächspausen“ mit dem abgehobenen psychologischen Jargon, den eigentlich kein Mensch braucht. Was zu sagen wäre, ließe sich mit einigen klaren, verständlichen Sätzen wiedergeben. Einige der US-amerikanischen Autoren tun es sogar. Gerade las ich einige Passagen aus „Don‘t Be Yourself“, ein Buch, das ich selbst mit relativ bescheidenen Englischkenntnissen verstehe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thema der „Authentizität“ wird so gerne behandelt, weil die Menschen „echte“ Werte von „unechten“ unterscheiden wollen. Das ist im Grunde Blödsinn, weil der „Wert“ einer Aussage in der Kommunikation vom Empfänger beurteilt wird. Im Grunde fragt sich der Empfänger sogar: &lt;em&gt;„Welchen Wert hat ein Satz des Senders für mich?“ &lt;/em&gt;Er fragt keinesfalls:  &lt;em&gt;„Ist dies seine/ihre authentische Sichtweise?“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen wir an, es handele sich tatsächlich um den Aufbau einer persönlichen Beziehung. Dann sehen wir unser Gegenüber überwiegend in der Rolle, die wir im Umgang mit ihm/ihr kennen. Seine/ihre Chefs, Mitarbeiter, Kunden oder wer auch immer kennen die Person in einer anderen Rolle, die auch ein anderes „Wir“ beinhaltet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was für andere gilt, gilt auch für uns selbst. Die Persönlichkeit der Menschen besteht nicht aus „einem inneren Selbst“, das ewig in diesem Zustand verbleibt. In Wahrheit haben wir gelernt, unsere Persönlichkeit so anzupassen, dass wir in verschiedenen Situationen „authentisch“ wirken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit wäre im Grunde alles gesagt: Authentisch ist, wer als authentisch wahrgenommen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Ich wünsche ein schönes Wochenende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebhard Roese aka sehpferd&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Buch: Don&#039;t Be Yourself, Boston 2025.&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 06 Mar 2026 15:00:00 +0000</pubDate>
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    <category>authentizität</category>
<category>kommunikation</category>
<category>kritik</category>

</item>
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    <title>Empathie - ein sehr kurzer Dialog</title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2161-Empathie-ein-sehr-kurzer-Dialog.html</link>
            <category>anders denken</category>
            <category>sehpferd</category>
    
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    <author>nospam@example.com (das kaninchen)</author>
    <content:encoded>
    „Du zeigst nicht viel Empathie, nicht wahr? „&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wieso?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Empathie ist die Kunst, dich so zu fühlen, als ob du in meiner Haut stecken würdest.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Aber ich stecke niemals in deiner Haut, deinem Kopf oder sonst irgendwo in dir.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Daran siehst du, dass du keine Empathie empfindest.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Absichtlich kommentarlos veröffentlicht - schreibt ihr einen Kommentar dazu?&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:758 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;160&quot; height=&quot;180&quot;  src=&quot;https://sehpferd.de/uploads/kaninchen_320.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;em&gt;Nachtrag: Unsere Redaktion hat eine Erklärung zum Wort &quot;&lt;a href=&quot;https://sehpferd.de/index.php?/archives/2162-Am-Anfang-stand-die-Romantik-das-Wort-Empathie-kritisch-betrachtet.html&quot;&gt;Empathie&lt;/a&gt;&quot; verfasst, die sich nicht für Kaninchen eignet. Aber schaut doch mal rein, wenn ihr mögt ... ich verschwinde wieder im Kaninchenloch. &lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 02 Mar 2026 16:21:00 +0000</pubDate>
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    <category>einfühlungsvermögen</category>
<category>empathie</category>
<category>kommunikation</category>

</item>
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    <title>Kommunikation - verstehen sich Sender und Empfänger wirklich?</title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2160-Kommunikation-verstehen-sich-Sender-und-Empfaenger-wirklich.html</link>
            <category>anders denken</category>
    
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    <author>nospam@example.com (redaktionsteam sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1048px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:808 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1048&quot; height=&quot;577&quot;  src=&quot;https://sehpferd.de/uploads/kommunikation_feebdack_technisch_1048.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Einfache Darstellung eines beliebigen Kommunikationsprozesses &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Dieser Beitrag ist ein weiterer Auszug aus einer Schriftenreihe, die das &quot;Sehpferd-Team&quot; zum Thema &quot;Kommunikation 2026&quot; verfasst hat. Der Artikel enthält Informationen über die ersten Versuche, menschliche Kommunikation aus rein technischer Sicht zu verstehen.  &lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basiswissen Kommunikation – Wirken von Sender und Empfänger &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Informationen und ihre Inhalte zu verstehen, werfen wir zunächst einen Blick auf die Nachrichtentechnik. Durch sie wurde die Kommunikation erstmals ebenso sachlich wie verständlich beschrieben. Die Begriffe „Sender“ und „Empfänger“ sind heute in die Sprache eingegangen, und auch „Codierung“, „Decodierung“, „Rauschen“ und „Redundanz“ stammen aus dieser Betrachtungsweise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der Sender / die Senderin &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Demnach produziert der „Sender“ eine Information, die beim Menschen aus Bruchstücken des Denkens und Fühlens besteht. So gut es geht, werden diese Zeichen nun „codiert“, sodass daraus Worte und Sätze werden. Diese Worte und Sätze sollen möglichst dem entsprechen was der Sender uns ursprünglich sagen wollte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Idealfall entstehen daraus sehr informative, klare Sätze, die vom Empfänger verstanden werden müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Realität - Verstanden werden ist nicht einfach &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Realität allerdings&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-	Sind die Informationen oft unvollständig oder nur schwer verständlich. &lt;br /&gt;
-	Setzt der Sender voraus, dass der Empfänger seinen kompletten Zeichensatz und den Sinn entschlüsseln kann, der dahintersteht. &lt;br /&gt;
-	Gibt es sowohl „Rauschen“ wie auch mehrdeutige (redundante) Informationen, die man auch als „Störungen“ bezeichnet. &lt;br /&gt;
-	Spielen Gefühle und analoge Botschaften eine Rolle, die zu den gesprochenen Worten passen können oder das Gegenteil ausdrücken können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der Empfänger / die Empfängerin&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Empfänger nimmt diese Information auf, und teilt sie in das auf, was er verstanden hat und in das, was er nicht verstanden hat. Die Idee ist, die Informationen so zu decodieren, um nicht nur die Worte, sondern auch den Sinn zu verstehen. Ob ein Empfänger will oder nicht: Bei allem, was er sich nun „zusammenreimt“, versucht sein Gehirn, das Unbekannte und Unverstandene durch Bekanntes zu ersetzen. Es kann gleich, ähnlich oder sehr unterschiedlich von dem sein, was die Worte hergeben. Soweit der Empfänger „Untertöne“ oder „emotionale Botschaften“ entdeckt hat, versucht er, diese in Beziehung zu den empfangenen Worten zu setzen. Dieser Umstand kann erwünscht sein, aber auch unerwünscht. Wichtig ist allein, solche Botschaften zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mittel des Empfängers, „Störungen“ zu klären, besteht in der „Rückkoppelung“ in der versucht wird, einzelne Worte, Sätze oder eine komplette Aussage zu hinterfragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist dies der Fall, so entsteht der berühmte „Kommunikationsprozess“, also ein stetiger Informationsfluss in beide Richtungen, der zum besseren Verständnis führt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;In aller Kürze - Sender und Empfänger&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das, was ein Sender uns sagen will, kann aus eindeutig verständlichen Worten, aber auch aus unvollständigen oder unbekannten Begriffen bestehen. Zum Teil werden durch die Klangfarbe der Sprache, der Mimik oder Gestik auch Gefühle eingemischt. Die Verantwortung des Senders liegt deshalb darin, möglichst eindeutig und störungsarm zu kommunizieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was der Empfänger davon versteht, kann zwischen wenigen Prozent und 100 Prozent liegen. Was er nicht versteht, wird entweder gar nicht aufgenommen oder durch andere, bereits gespeicherte Informationen ersetzt. Nur der Empfänger kann wissen, was wirklich bei ihm „ankam“. Durch Rückkoppelung (Feedback) kann er feststellen, was er verstanden hat und was nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Informationstheorie als Basis&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die technischen Voraussetzungen der Kommunikation wurden 1941 zuerst von dem Mathematiker Claude E. Shannon beschrieben, der als Begründer der &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Informationstheorie&quot;&gt;Informationstheorie&lt;/a&gt; gilt. Da weite Teile seines Werks der Geheimhaltung unterlagen, wurde es erst 1948 publiziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Themenbereich: Basiswissen über Kommunikation. Vorveröffentlichung - kann noch Fehler enthalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Hinweise und Quellen:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlüsselworte: Kommunikation, Grundlagen, Sender, Empfänger, Rückkoppelung, Codierung, Decodierung, Kommunikationsfluss, Störungen, Rauschen, Redundanz. &lt;br /&gt;
Seminarunterlagen zu einem Kommunikationslehrgang von 1989 vom Autor dieses Beitrags. &lt;br /&gt;
&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 26 Feb 2026 14:58:00 +0000</pubDate>
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    <category>codierung</category>
<category>decodierung</category>
<category>empfänger</category>
<category>grundlagen</category>
<category>kommunikation</category>
<category>kommunikationsfluss</category>
<category>rauschen</category>
<category>redundanz</category>
<category>rückkoppelung</category>
<category>sender</category>
<category>störungen</category>

</item>
<item>
    <title>Verstehen, Empathie und Kommunikation</title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2159-Verstehen,-Empathie-und-Kommunikation.html</link>
            <category>anders denken</category>
            <category>KI/AI - Künstliche Intelligenz </category>
            <category>sehpferd</category>
            <category>tacheles - zur sache</category>
            <category>verborgenes wissen </category>
    
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    <author>nospam@example.com (redaktionsteam sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1248px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:807 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1248&quot; height=&quot;649&quot;  src=&quot;https://sehpferd.de/uploads/beratung_ohne_empathie.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Gute Beratung auch ohne Empathie?&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Dieser Beitrag ist ein Auszug aus einer Schriftenreihe, die das &quot;Sehpferd-Team&quot; zum Thema &quot;Kommunikation 2026&quot; verfasst hat. Der Artikel enthält Informationen über die im Titel genannten Begriffe wie auch eigene Ansichten zur Entwicklung von Kommunikationsseminaren. &lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Empathie - ein recht ungenauer Begriff aus der &quot;Bildungssprache&quot;  &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empathie bedeutet „Mitgefühl“, also sich in die Lage anderer gefühlsmäßig hineinversetzen zu können und sie dadurch besser zu verstehen. Sie gilt als eine der Grundlagen der menschlichen Gesellschaft und zu den Eigenschaften, die wir während der Evolution erworben und ausgebaut haben. In religiösen Kreisen spricht man auch von „Nächstenliebe“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was Empathie mit &quot;Verstehen&quot; zu tun hat - und was nicht&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings beruht das Gefühl, verstanden zu werden, nicht auf &lt;a href=&quot;https://sehpferd.de/index.php?/archives/2162-Am-Anfang-stand-die-Romantik-das-Wort-Empathie-kritisch-betrachtet.html&quot;&gt;Empathie&lt;/a&gt;, sondern ergibt sich aus Gesprächstechniken und Gesprächsstrukturen. Das bedeutet: Menschen können mithilfe von Kommunikation „Empathie“ erzeugen, indem sie bestimmte Gesprächstechniken erlernen. Das ist nicht besonders verblüffend, seit Carl Rogers gelehrt hat, wie „einfühlendes Verstehen“ funktioniert. Die dabei verwendete Methode besteht darin, die Gefühlswelt eines anderen Menschen so zu betrachten, als ob man diese Person wäre. Die Technik, die dabei verwendet wird, ist eine Variante des „aktiven Zuhörens“, die nicht auf den Bereich der humanistischen Psychologie beschränkt ist – jeder Mensch kann sie erlernen und nutzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wie die KI Empathie simuliert &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1048px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:809 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1048&quot; height=&quot;545&quot;  src=&quot;https://sehpferd.de/uploads/beratung_ohne_empathie_machine_voll_1028.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Eine liebe Freundin durch KI?&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
Seit wenigen Jahren benutzen Computerprogramme diese Technik, um die Gefühle von Menschen zu beeinflussen. Dabei geht es allerdings nicht um das „Verstehen“, sondern um unterschwellige Manipulation. Das funktioniert ungefähr so: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Das Programm erkennt anhand der der Wortwahl, welche Ansichten und Gefühle für den menschlichen Dialogpartner wichtig sind. Immer, wenn solche Begriffe erkannt werden, bestätigt der künstliche Gesprächspartner die Gefühle und Ansichten. Der Benutzer glaubt in vielen Fällen sogar, einen Freund oder möglichen Partner gefunden zu haben, während er in Wahrheit manipuliert wurde.&lt;/em&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ziemlich genau die Umkehrung dessen, was gewöhnliche Menschen tun würden: Sie würden versuchen, die eigenen Ansichten und Gefühle mit denen der anderen Person abzugleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Beispiel zeigt, dass angebliche „empathische“ Kommunikationsmethoden lediglich Werkzeuge sind, die sich sowohl zum Nutzen anderer wie auch zu deren Schaden einsetzen lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Hinweis: Der Autor hat jahrelang  Kommunikation unterrichtet, bevor er zur IT wechselte.  &lt;br /&gt;
Interessenten am Thema können sich jederzeit an die Redaktion des Magazins &quot;sehpferd&quot; wenden. Es gibt natürlich auch weitere Informationen zur Grafik, die hier ausgespart wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Anfragen zum Thema Kommunikation: &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;mailto: tft0n6x7m@mozmail.com&quot;&gt;Bitte Stichwort &quot;Kommunikation&quot; angeben.&lt;/a&gt;		&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für alle anderen Anfragen: &lt;a href=&quot;mailto:%6E%75%72%61%6E%64%65%6E%63%68%65%66%40%74%2D%6F%6E%6C%69%6E%65%2E%64%65&quot;&gt;email an den chef&lt;/a&gt;	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild: &amp;copy; 2026 by sehpferd&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 25 Feb 2026 09:20:00 +0000</pubDate>
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    <category>ai</category>
<category>ki</category>
<category>kommunikation</category>
<category>manipulation</category>
<category>seminare</category>
<category>wissenschaft</category>
<category>zweifel</category>

</item>
<item>
    <title>Kommunikation verstehen – ein Werkzeugkasten hilft </title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2122-Kommunikation-verstehen-ein-Werkzeugkasten-hilft.html</link>
            <category>schreiben und bloggen</category>
            <category>verborgenes wissen </category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    Ich habe vor langer Zeit Kommunikation unterrichtet. Einfach, transparent und klar. Ich gebe zu, nicht perfekt gewesen zu sein, aber ich hielt mich an die Grundsätze einer damals recht unbekannten Wissenschaft, der Kybernetik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Drei Hauptquellen, um Kommunikation zu begreifen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Theorie dazu kennt nur drei Quellen, die wirklich verlässlich sind: Aus der Kybernetik ist es die Grundlage des Nachrichtenaustausches. Darüber wissen wir wirklich eine Menge – und jeder Satz kann bewiesen werden. Ein Nachteil besteht darin, dass sie durch und durch logisch ist und wenig Rücksicht auf unsere Gefühlswelt nimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir könnten selbstverständlichen auch bei Paul Watzlawick ansetzen, der die gesamte Theorie menschlicher Kommunikation veröffentlichte. Leider hat er nur eine Skizze abgeliefert, sodass jeder für sich selbst herausfinden muss, wie er die Theorie in die Praxis umsetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich gab es wirklich eine Theorie, die leicht anwendbar war – die von Eric Berne. Sie orientiert sich am tatsächlichen Gesprächsverlauf. Die Idee: Wir kommunizieren auf verschiedenen Ebenen miteinander. Auf gleicher Ebene oder schräg. Leider auch über Kreuz - dann gibt es Ärger und wir müssen die Situation auffieseln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist wirklich alles. Jede dieser Methoden hat bestimmte Anhänger, und mit allen können wir etwas erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Kommunikation ist kein Zauberstab &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings können wir kaum etwas erreichen, wenn ständig behauptet wird, dass wir unsere Schwierigkeiten „irgendwie“ durch Kommunikation lösen könnten. &lt;em&gt;Dabei wird das Thema oft so behandelt wie im Märchen: Der passende Zauberspruch, und schon öffnen sich die Tore zur Glückseligkeit. Du willst in kurzer Zeit Führungskraft werden? Lerne Kommunikation! Du willst deine Gefühle mitteilen? Das kannst du durch „authentische“ Kommunikation.&lt;/em&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alles ist ein ziemlicher Unsinn. Kommunikation beruht auf Prozessen, nicht auf dem bloßen Willen, irgendetwas „zu kommunizieren“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem Hammer und einem Nagel kann man die Voraussetzungen schaffen, ein Bild aufzuhängen. Und mithilfe einer Wasserwaage kann man es auch an zwei Nägeln aufhängen. Wenn du das gelegentlich tust – dann weißt du, dass es nicht reicht, sie im Werkzeugschrank zu haben. In Wahrheit geht es darum, wie du die Werkzeuge nutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Kommunikation benötigt einen Werkzeugkasten &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Kommunikation? Wir brauchen einen „Werkzeugkasten“, um durch Kommunikation verständliche Bilder zu übermitteln. Wenn wir kommunizieren, dann wollen wir zumindest, dass der andere das versteht, was wir gemeint haben. In erster Linie geht es darum, dies zu begreifen. Dazu benötigen wir den geistigen Werkzeugkasten, den wir an unsere eigenen Möglichkeiten anpassen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wäre das ein geeigneter Vorschlag für Lehrende? Ich meine, es sei immer noch der richtige Weg. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 28 Aug 2025 10:41:00 +0000</pubDate>
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    <category>kommunikation</category>

</item>
<item>
    <title>Was ist Kommunikation wirklich? </title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2104-Was-ist-Kommunikation-wirklich.html</link>
            <category>schreiben und bloggen</category>
            <category>sehpferd</category>
            <category>tacheles - zur sache</category>
            <category>verborgenes wissen </category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:799 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;414&quot;  src=&quot;https://sehpferd.de/uploads/in_einfachem_deutsch.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;In einfacher Sprache erklärt - Kommunikation&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Kommunikation ist der Austausch von Informationen. Unter Anwesenden besteht die Kommunikation aus dem Verhalten und den Worten, die ausgesucht werden. Die Informationen können Fakten, Appelle oder Gefühle sein. Oftmals ist es eine Mischung aus mehreren Faktoren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Sender und Empfänger &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:800 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;334&quot;  src=&quot;https://sehpferd.de/uploads/komm_model_ein_kanal_r.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Kommunikation - das Grundmodell, stark vereinfacht &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Die Person, die eine Information (auch Nachricht genannt) sendet, heißt „Sender“, während die Person, an die sie gerichtet wird, „Empfänger“ genannt wird. Während eines Gespräches wechseln „Sender“ und Empfänger“ ständige die Rollen. Um zu kommunizieren, müssen beide einander verstehen. In der Nachrichtentechnik, aus der die Theorie stammt, sagen wir, „sie müssen über den gleichen Zeichenvorrat verfügen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Nonverbale Kommunikation - Übernommen  aus der Evolution &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Evolution hat Menschen mit einem grundlegenden System von Mimik und Gestik ausgestattet, mit dem wir ohne Worte kommunizieren können. Mithilfe dieses Systems können wir auch mit Tieren kommunizieren oder mit Menschen, die sich nicht in unserer Sprache auskennen. Diesen Teil nennt man in der Schule auch „nonverbale Kommunikation“, in der Nachrichtentechnik eher „analoge Kommunikation“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was die Sprache für die Kommunikation bedeutet &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir Menschen verfügen zusätzlich über die Sprache, die wir ursprünglich entwickelt haben, um sicherer und zuverlässiger zusammenzuarbeiten. Die Kommunikation, die daraus entsteht, nennt man in einer „gehobenen Sprache“ auch „verbale Kommunikation“, während man in der Nachrichtentechnik sagt, dass es sich um „digitale Kommunikation“ handelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Unterstreichen und Verwirren &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Formen der Kommunikation können gleichzeitig auftreten. Zum Beispiel können die Worte durch Gesten unterstrichen werden, um den Worten mehr Nachdruck zu verleihen. Beide können einander aber auch widersprechen. Dann kommt eine verwirrende Botschaft beim Empfänger an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&quot;Es ist unmöglich, nicht zu kommunizieren&quot; - paradox oder sonnenklar? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist aber auch möglich, ausschließlich „verbal“ oder „nonverbal“ zu kommunizieren. Beispiel für solche „verbale“ Kommunikation findet ihr jeden Tag und überall. Wie aber ist es mit der “nonverbalen Kommunikation“? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie findet tatsächlich spontan statt, sobald wir einem Menschen begegnen. Wie schon gesagt, ist dies ein Überbleibsel der Evolution. Der bekannte Psychologe Paul Watzlawick hat dazu den Satz geprägt, „Es ist unmöglich, nicht zu kommunizieren“. Der Vorgang kann mit den Mitteln der Kybernetik erklärt werden. Stark vereinfacht bedeute dies: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Sobald du jemandem begegnest, überlegst du, was du von ihm/ihr denken sollst. Entsprechend veränderst du dein Verhalten in Mimik, Gestik oder Körperhaltung. Dies wieder veranlasst die andere Person, darauf zu reagieren – meist ebenfalls mithilfe der Körpersprache. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Quellen der Verfahren und Möglichkeiten&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer nach authentischen Informationen über Kommunikation sucht, der findet sie in deutscher Sprache am besten bei Friedemann Schulz von Thun, der ein Verfahren lehrt, das besonders alltagstauglich ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sinnvolle, verständliche und leicht anwendbare Verfahren findet man bei Eric Berne, der die Gesprächssituation recht lebensnah vermittelt und bei der Sprach- und Kommunikationstrainerin Vera F. Birkenbihl. Von beiden gibt es entsprechende Bücher. Sehpferd hatte bereits zuvor die Verfahren besprochen, die &lt;a href=&quot;https://sehpferd.de/index.php?/archives/1980-Worauf-basiert-das-Wissen-eines-Kommunikationstrainers.html&quot;&gt;Kommunikationstrainer&lt;/a&gt; verwenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Erst die Grundlagen erlernen - meistens reichen sie aus&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorsicht ist immer geboten, wenn von “guter“ oder „besserer“ Kommunikation gesprochen wird. Wer die Grundlagen nicht verstanden hat, der kann auch die angeblich existierenden „goldenen Regeln“ nicht umsetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 17 Apr 2025 10:05:00 +0000</pubDate>
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    <category>analog</category>
<category>digital</category>
<category>einfache sprache</category>
<category>erklärung</category>
<category>kommunikation</category>
<category>menschlich</category>

</item>
<item>
    <title>Die Wahrheit - neu definiert?</title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2100-Die-Wahrheit-neu-definiert.html</link>
            <category>liberal sein</category>
            <category>verborgenes wissen </category>
            <category>wissenschaftskritik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    Nur in Diktaturen und anderen Regimen, in denen die Presse und die Wissenschaft gemaßregelt werden, gibt es eine einzige Wahrheit. Je nach dem Grad demokratischer und liberaler Haltung trifft dies auch auf westliche Demokratien zu: Die freie Presse wird an der Berichterstattung gehindert. Das heißt, die Regierungen versuchen, eine der möglichen „Wahrheiten“ zu unterdrücken. In der Folge wird dann gesagt, sie seien tendenziös. Undeutsch, unamerikanisch, unethisch - alles ist möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die entsprechenden Parteien oder leider auch manchmal Regierungen gestattet sich diese „Umkehrung“ – und kaum jemand kann sie stoppen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Deutschland -  Liberale, Demokratiefeinde, Fanatiker und Ideologen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bisher hat uns der liberale Staat die Chance der Presse- und Informationsfreiheit garantiert. Die Anti-Liberalen und Demokratiefeinde waren auch im Nachkriegsdeutschland aktiv - unter demokratischem Deckmantel. Aber es gab mutige Menschen, die sich der damaligen bürgerlich-katholischen Ideologie widersetzt haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute gibt es Parteien, die für sich in Anspruch nehmen, „bessere“ Wahrheiten zu vertreten. Sie halten nunmehr die Mehrheit der freien Presse für „linkslastig“, beschimpfen ARD und ZDF als „Staatsfernsehen“ und nennen alles „Lügenpresse“, wenn Medien nicht ihre Meinungen widerspiegeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wahrheiten können vielfältig sein &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Es ist an der Zeit, dies zu sagen – und zu lehren: Wahrheiten können sehr unterschiedlich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wahrheiten entstehen unter Menschen durch Kommunikation&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir uns fragen, warum das so ist, müssen wir an die Ursprünge des Menschseins zurück. Wir Menschen sind so groß, vielfältig und bedeutend geworden, weil wir unser Wissen und Können zusammengeführt haben - vermittels der Sprache. Jeder von uns profitiert davon, und jeder Forscher wird diesen Satz bestätigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Herrschsüchtige, Ideologen und religiöse Eiferer &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menschen, die von Herrschsucht, Ideologien und teilweise auch von ihrer Religion angetrieben werden, sehen das nicht so. Für sie gilt „die Wahrheit“, die sich in ihren Hirnen eingenistet hat. Oder jene. Die sie gerne hätten, weil sie glauben, „bessere Menschen“ zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die offenkundigen und heimlichen Machthaber in Regierungen und Universitäten &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gegenwärtige Streit um die Wahrheit ist eine Frage, die von den tatsächlich Mächtigen ebenso gestellt wird wie von manchen „Wissenschaftlern“, und zahllosen Intellektuellen, die als ihre Propheten auftreten. Letztere zwingen uns, gender-neutral zu schreiben, die Realitäten „soziale weichzuspülen“ und ideologische Begriffe einzuführen, wie etwa „Woke“ oder „heteronormativ“ .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für mich ist klar, dass sehr viele dieser Frauen und Männer von einem extrem ideologischen Standpunkt argumentieren, der eng mit extremem „Linkssein“ verbunden ist. Die andere Seite, also jene, dir wir eher rechts verorten, argumentiert aus einer anderen Ideologie, das einstmals als „gesundes Volksempfinden“ bezeichnet wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Psychologie wird in Dummgeschwätz umgewertet &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon heute wandert jeder ursprünglich „psychologische“ Begriff barrierefrei in die Sprache ein – und wird dort beliebig umgewertet. Die Wahrheiten aus den Naturwissenschaften werden hingegen verachtet und als minderwertig angesehen. Man tut geradezu so, als sei der Mensch eine Konstruktion der Philosophie, und nicht etwa ein Naturwesen mit besonderen Fähigkeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun: Es gibt mehrere Wahrheiten – und falls wir eine endgültige Wahrheit wollen, ist ein Dialog nötig. Dazu müssten wir (alle, ja alle) aber zunächst unsere Ideologie-Korsetts ablegen. Und ob das gelingt? Da habe selbst ich Zweifel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Zum Nachlesen: Paul Watzlawick: &quot;Wie wirklich ist die Wirklichkeit?: Wahn, Täuschung, Verstehen&quot; - gibt es bei deinem Buchhändler. &lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 30 Mar 2025 10:31:00 +0000</pubDate>
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    <category>alternativen</category>
<category>idelologien</category>
<category>kommunikation</category>
<category>religionen</category>
<category>wahrheit</category>
<category>wahrheiten</category>

</item>
<item>
    <title>Europa, wir und etwas über Kommunikation </title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2091-Europa,-wir-und-etwas-ueber-Kommunikation.html</link>
            <category>demokratie</category>
            <category>schreiben und bloggen</category>
            <category>sehpferd</category>
            <category>wissenschaftskritik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    Niemand wird erwarten, dass ich zu den jüngsten Ereignissen im „Weißen Haus“ Stellung beziehe – und ich werde es auch nicht tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indessen müssen wir Europäer uns klar sein, dass man uns aus der „großen Politik&quot; ausgebootet hat. Und das können wir ändern: durch Einigkeit, gemeinsame Stärke und klarer Kante gegen anti-europäische und anti-demokratische Bewegungen innerhalb der EU. Es gibt sie bereits auch in Regierungen – und nicht alle haben eine „eindeutig nationalistische“ Ausrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas viel mir noch auf: Die Kommunikation der Macht hat mit „der“ Kommunikation nichts mehr zu tun. Daran tragen alle Mitschuld, die „Kommunikation als Machtfaktor“ gelehrt haben und ihre Schüler dabei anwiesen, die Macht um jeden Preis zu gewinnen. Diese Unsitte zieht sich sogar in den privaten Alltag hinein – zum Beispiel bei der Partnersuche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um wenigstens dies klar zu sagen: Kommunikation ist der Austausch von Gedanken, Meinungen und Gefühlen in Augenhöhe – oder wenigstens gegenseitigem Respekt voreinander. Gute Kommunikationslehrer weisen allerdings drauf hin, dass ihre Seminarteilnehmer auch die rhetorischen Tricks der Gegenseite kennen müssen. Das ist keine Garantie dafür, das Gespräch zu wenden und zum normalen Umgang zurückzuführen, aber ein Hilfsmittel – sozusagen der „Notfallkoffer“. &lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 02 Mar 2025 11:54:00 +0000</pubDate>
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    <category>demokratie</category>
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<category>kommunikation</category>
<category>lehre von der kommunikation</category>

</item>
<item>
    <title>Gendern allgemein, politisch und für die Bundestags-Wahl 2025</title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2041-Gendern-allgemein,-politisch-und-fuer-die-Bundestags-Wahl-2025.html</link>
            <category>demokratie</category>
            <category>deutsch</category>
            <category>tacheles - zur sache</category>
            <category>wählen</category>
            <category>wissenschaftskritik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    &lt;em&gt;&lt;strong&gt;Gendern allgemein, politisch und für die Wahl 2025 - ich argumentiere aus der Sichtweise des Journalisten und Kommunikationslehrers. Dies ist der erste Teil von zwei Teilen zum Thema&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Teil dieses Artikels stellen wir im Blog &quot;sehpferd&quot; das „Gendern“ oder die „gendergerechte Sprache“ vor und geben Hinweise auf weiterführende Quellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Rind und wir&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Rind ist die Sache klar: Sie ist eine Kuh, er ist ein Bulle oder ein Stier. Wenn wir mit ihnen kommunizieren wollen, benutzen wir die Körpersprache – manche Landwirte verstehen sich hervorragend darauf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wollten wir hingegen mit ihnen reden und dabei alle meinen, dann könnten wir sagen, „liebe Rindviecher“ oder auch „Liebe Rinder“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Menschen? Nach meiner bescheidenen Meinung wird überhaupt nur in linkslastigen Kreisen, vorzugsweise an deutschen Universitäten eifrig “gegendert“. Im Alltag ist den Leuten völlig gleichgültig, außer bei der direkten Ansprache einer Gruppe. Da sagt man schon sinnvollerweise: „Sehr geehrte Damen und Herren“ – wobei die anwesenden Exzellenzen und Eminenzen meist ungegendert davonkommen. (Das ist Eminenzen sicher sinnvoll, bei Exzellenzen jedoch diskutierbar).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gendern oder nicht Gendern – ein Ansatz zur Diskussion&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Frage nach dem Gendern mit „Sternchen“, „Unterstrich“. Doppelpunkt oder Binnen-I entstehen zunächst ungewohnte Wortgebilde, die nur textlich existieren, aber nicht im gesprochenen Wort. Beispiele dafür wären:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Leser*innen, Leser_innen, Leser:innen, LeserInnen. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Kombinationen würden in einer Rede immer als „Leserinnen“ herauskommen, also „weiblich“ verstanden werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Argumente gegen das Gendern &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das häufigste Argument dagegen heißt &lt;em&gt;„Verhunzung der Verständlichkeit“ &lt;/em&gt;in deutschen Texten aber auch „Ungenauigkeit, wer eigentlich gemeint ist“. Wenn du diesen Text hier laut vorliest, kommt eben immer „Leserinnen“ heraus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderes Argument wäre, dass die &lt;em&gt;selbst ernannten Eliten&lt;/em&gt; sich vom allgemeinen Volk abheben wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Auf dieser Webseite findet ihr weitere Argumente dagegen und dafür (1) .)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Befürworter bringen diese Argumente vor&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hauptargument heißt: &lt;em&gt;„Sprache schafft Wirklichkeit“.&lt;/em&gt; Jemand, der sich in der Sprache nicht wiederfindet, verliert an Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft liest man auch: Genderzeichen zu verwenden, bedeutet, sich politisch zu positionieren und sich mit Menschen solidarisch zu erklären, die eine andere Geschlechterordnung wünschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Abwägen beide Standpunkte fällt auf, dass die Argumente der Befürworter oft radikaler sind als die Argumente der Gegner. Zudem gilt der Satz „Sprache schafft Wirklichkeit“ negativ wie positiv - und er beinhaltet einen seltsamen Begriff von „der Wirklichkeit“. Unterstellt man, dass die Wirklichkeit durch Kommunikation entsteht (2), dann kann es, je nach Anzahl und Art der an der Kommunikation beteiligten Menschen, viele „Wirklichkeiten“ geben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zweite Teil ivom &lt;em&gt;Wahlross&lt;/em&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zweiten Teil gehen wir dann wirklich zur Bundestagswahl 2025 über und fragen uns, welchen Parteien das &quot;Gendern&quot; wichtig ist - aber auch, ob es überhaupt eine Bedeutung für die &lt;a href=&quot;https://sehpferd.de/index.php?/archives/2040-Parteien,-Bundestags-Wahl,-Gendern-und-Feminismus.html&quot;&gt;Wahlentscheidung&lt;/a&gt; haben kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;1. Landezentrale für politische Bildung  BW über &lt;a href=&quot; https://www.lpb-bw.de/gendern&quot;&gt;Gendern&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
2. Paul Watzlawick, &quot;Wie Wirklich ist die Wirklichkeit. &quot;, München 1976.&lt;br /&gt;
3. Diskussion über  den Einfluss von Gendern beispielsweise im &lt;a href=&quot;https://www.ndr.de/kultur/Sprache-Wirklichkeit-Gendern-Einfluss,sprache204.html&quot;&gt;NDR&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
4. Schreibweisen &quot;gegenderte Leser&quot; aus &lt;a href=&quot;https://www.scribbr.de/gendern/woerterbuch/leser-leserin/&quot;&gt;scribbr&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 16 Jan 2025 15:20:00 +0000</pubDate>
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